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BIOGRAFIE

Die türkische Sopranistin wurde 1990 in Ankara geboren. Als Mitglied des Kinderchores der dortigen Staatsoper stand sie schon früh in Produktionen wie Turandot, Il Pagliacci, Othello und La bohème sowie 2001 als Solistin in Fazil Says Nazim Oratorio auf der Bühne. 2007 begann sie ihre Ausbildung bei Oylun Erdayı, Mezzosopranistin am Staatlichen Opern- und Balletttheater Ankara. İlkin Alpay studierte in ihrer Heimatstadt Philosophie an der Bilkent Universität sowie Operngesang an der Baskent Universität und schloss beide Studiengänge mit Auszeichnung ab.

Im Mai 2016 gewann sie den 1. Preis beim 18. SiemensGesangswettbewerb. Als Mitglied im Opernstudio des Staatstheaters Karlsruhe, erlebte sie Ännchen im Freischütz, Gianetta in L’elisir d’amore, Taumännchen in Hänsel und Gretel, Papagena in Die Zauberflöte und Barbarina in Le nozze di Figaro, Le petit Yniold in Pelléas et Mélisande.

2017 debütierte sie mit einem Solo Recital in der New Yorker Carnegie Hall, als Solistin in Ahmed Adnan Sayguns Yunus Emre Oratorio im Berliner Konzerthaus und beim Bürgerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue vor Frank-alter Steinmeier. Im Oktober 2018 engagierte sie die Siemens AG für ein Konzert mit dem Neuen Philarmonie am Tag der Deutschen Einheit vor dem Brandenburger Tor.

 

Während der Covid-19-Pandemie verkörperte sie die Titelrolle in Das Tagebuch der Anne Frank, das in einer Koproduktion zwischen dem Staatstheater Karlsruhe und dem Staatstheater Cottbus verfilmt wurde.

Spielzeit 2021/2022 debutierte sie am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Serpetta in La Finta Giardiniera und am Aalto Theater Essen als Lauretta in Gianni Schicchi. Während ihres Masterstudiums an der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Prof. Christiane Libor erhielte sie 2020 das Bayreuth-Stipendium der Richard-WagnerStipendienstiftung. Ihre vielfältigen Rollen-portraits in Karlsruhe wurden 2020 mit einer Nominierung als Beste Nachwuchskünstlerin im Magazin Opernwelt ausgezeichnet.

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